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Presse / Pressemitteilungen

SHZ, Schlei-Bote, 15.08.18: Jeden Monat ein neues Reetdachhaus / Das Dorf an der Geltinger Birk wächst allmählich zu einem neuen Niebyer Ortsteil heran

„In jedem Monat wird ein neues Haus fertig“, berichtet Lydia Graunke-Butz. Sie ist Geschäftsführerin und fungiert als Ansprechpartnerin am Standort Kappeln in Sachen touristischer Vermarktung für das Reetdorf „Geltinger Birk“. Seit November vergangenen Jahres nimmt sie Buchungen für die komfortablen Ferienhäuser – mit den Varianten Atelierhaus, Malerhaus und Künstlerkate – entgegen, und die hohe Nachfrage aus ganz Deutschland via Internet entspricht den Erwartungen der Investoren Norbert und Marion Essing (Gut Roest).

In Teilen noch Baustelle: Doch pro Monat wird ein
neues Reetdachhaus fertiggestellt.
Foto: Köhler

Auf dem Gelände der ehemaligen „Sandkoppel“-Kaserne steht Lydia Graunke-Butz einer Besuchergruppe, die per Rad aus der Gemeinde Hasselberg zum „Sightseeing“ eingetroffenist, Rede und Antwort. In der Tat: Das Reetdorf „Geltinger Birk“ mit seinem Fünf-Sterne-Niveau entwickelt sich in rasantem Tempo auf einer Fläche von zehn Hektar zu einem neuen Ortsteil der Küstengemeinde Nieby. Aktuell sind zehn der 41 Gebäude fertiggestellt und vermietet. Rund 50 Familien haben sich bereits einquartiert. Bei ihrem Rundgang durch das neue Dorf, das unmittelbar an die naturgeschützten Niederungen der Geltinger Birk grenzt, zeigen sich die Hasselberger „Sehleute“ beeindruckt von dem hohen Qualitätsstandard der Häuser. Dass in anderen Bereichen die Handwerker zu arbeiten haben und dabei etwas Lärm verursachen, stört die Feriengäste nicht,weil die Abstände zu den Baustellen groß genug sind.
Zu den Besonderheiten zählt der Umstand, dass ausschließlich Naturstoffe beim Bau verwendet werden. Beispielsweise wird die Beheizung durch Erdwärme sichergestellt. Ein eigenes Klärwerk gehört ebenfalls zur Infrastruktur. Das Servicegebäude im Eingangsbereich, auf dessen Dach eine Photovoltaikanlage montiert wird, steht vor der Fertigstellung. Die Kappelner Investoren-Familie Essing hatte vor vier Jahren die Sandkoppel erworben, um hier mit enormen finanziellen Aufwand zunächst die Altlasten einschließlich der Bunkeranlagen der ehemaligen Marinestellung zu beseitigen. Das Projekt Feriendorf hatte damals in der Kommune auch Gegner, die eine Überfremdung von Nieby und Falshöft befürchteten. Doch die Behörden und die Niebyer Gemeindevertretung gaben schließlich „grünes Licht“ für das touristische Zentrum. Schon jetzt zeichnet sich laut Graunke-Butz ab, dass neue Arbeitsplätze entstehen, unter anderem in den Handwerksbetrieben.

Gerd-Ludwig Kraack, Vorsitzender des Fördervereins der Kirchengemeinde Gundelsby-Maasholm, erinnerte daran, dass sich bereits vor 1914 im Sandkoppelbereich eine militärische Einrichtung befand: eine von Land aus in die Ostsee führende technische Abhörstation. Damals wurde seinen Worten nach in Kappeln ein Langrohrgeschütz stationiert, um feindliche Schiffe abzuwehren. Mit der Horchstation sollten akustische Signale auf See fremder Schiffe aufgefangen werden – zur rechtzeitigen Alarmierung der Kanoniere. Kraack: „Einen wirklichen Angriff im Ersten Weltkrieg hat es aber nie gegeben.“

Quelle: SHZ, Schlei-Bote, 15.08.18 - Hans-Joachim Köhler


SHZ 05.04.17 FT: Auf der ehemaligen Kaserne Sandkoppel entstehen im ersten Bauabschnitt zehn Ferienhäuser / Erste Urlauber zu Weihnachten erwartet

Die Arbeiter auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Sandkoppel haben beim Bau der ersten Ferienhäuser keine Zeit, einen Blick auf die Herde von rund zwanzig Wildpferden zu werfen, die sich – nur getrennt durch einen schmalen Wasserbereich – auf einer Niederung der Geltinger Birk tummeln. Nicht wiederzuerkennen ist dieses rund acht Hektar große Gelände, das einst von der Bundesmarine als Kaserne für eine Fernmelde-Einheit angelegt und nach Abzug der Soldaten als Brache mit maroden Unterkunftsgebäuden, Lagerhallen und Bunkern hinterlassen worden war.

Diese kleine Welt hat sich verändert, ist kaum wiederzuerkennen. Nach dem Abriss der wertlosen und von unbekannten Randalierern heimgesuchten Immobilien blieb auf dem Gelände nur eine Kiefer zurück.

Das künftige Ostsee-Reetdorf steckt zwar noch in den Kinderschuhen, doch zeichnen sich jetzt erste Konturen der Bebauung ab. Wie Investor Norbert Essing, Eigentümer von Gut Roest bei Kappeln, gegenüber unserer Zeitung erläuterte, umfasst der erste Bauabschnitt zehn Komforthäuser mit 13 Wohneinheiten. Parallel dazu neigen sich die Erschließungsarbeiten auf dem sandigen Gelände dem Ende entgegen: „Zu 90 Prozent sind wir damit fertig“, sagte Essing.

Von den neuen Häusern reicht der Blick über die Geltinger Birk.
Foto: Köhler


Während die ersten Rohbauten im unteren Teil des Hügels Sandkoppel – also dicht an der Grenze zum Naturschutzgebiet Birk – begonnen haben, wird „oben“ im Eingangsbereich bereits das Fundament für das künftige Servicehaus geschüttet. An diesem Gebäude kommt später kein anreisender Urlauber ungesehen vorbei.

Was die neu entstehenden Ferienhäuser betrifft, so hat die Architektin und Investorin Marion Essing längst auf die besonderen Vorzüge dieser Bauten auch via Internet hingewiesen. „Wir bauen mit Ziegeln, Reet und Holz – also mit nachwachsenden Rohstoffen, wie sie hier immer verwendet wurden.“ Alles Material stamme aus der Region. Das Servicehaus werde mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet. Vor dem Empfangsgebäude sei die Installation einer Ladestation für Elektroautos vorgesehen. „Das Herzstück der Energieversorgung bleibt unsichtbar: Die Wärme wird unterirdisch gewonnen und liefert effizient und ressourcenschonend Wärme und kühlt bei Hitze.“ Im Endausbau werden an diesem idyllisch gelegenen Schnittpunkt zwischen Erholung und Natur 41 Häuser mit 48 Ferienwohnungen entstehen.

Das ehrgeizige und millionenschwere Projekt, das dem Tourismus an der Ostangelner Küste ein neues Gesicht und neue Impulse verschaffen soll, wird von der „Geltinger Birk Sandkoppel GmbH“ realisiert. Dieses Unternehmen befindet sich ausschließlich im Besitz von Gesellschaftern der Familie Essing, denen seit 2014 das Ex-Kasernengelände gehört. Die Kritiker des Vorhabens haben ihren Widerstand mittlerweile aufgegeben. Norbert Essing blickt nach vorn: „Ich gehe davon aus, dass zu Weihnachten dieses Jahres die ersten Urlauber ins Reetdorf einziehen werden.“

Quelle: SHZ FT 05.04.17 - Hans-Joachim Köhler


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Finden Sie Ihr Zuhause in der Geltinger Birk

Im Reetdorf Geltinger Birk können Sie unter drei Haustypen Ihren persönlichen Favoriten küren. Wie Sie sich auch entscheiden: Sie genießen die besondere Atmosphäre eines aus Naturbaustoffen errichteten Gebäudes. Reet, Holz und Ziegel prägen das Ambiente Ihres Urlaubsdomizils – und Boxspring-Betten, Kaminofen und Sauna garantieren luxuriösen Wohnkomfort auf 5-Sterne-Niveau.

Atelierhaus
für bis zu 8 Personen

Ideal für große Familien oder mehrere Paare: Wohlfühl-Ambiente auf 145 Quadratmetern mit 8 Betten und drei Bädern

Malerhaus
für bis zu 5 Personen pro Haushälfte

Maßgeschneidert für befreundete Familien, Drei-Generationen-Urlaub oder jeweils allein: Zweimal 110 Quadratmeter in zwei aneinander liegenden Häusern mit jeweils 5 Betten

Künstlerkate
für 4 bis 5 Personen

Perfekt für Paare, Familien oder Urlaub mit Enkeln: Großzügige-Genuss-Räume auf 110 Quadratmetern mit 5 Betten


Ihr Ansprechpartner

urlaubsart | ostsee.fjord.schlei

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